2. Der theoretische Rahmen der Supervision

 

2.1.5. Das Modell in der Übersicht

Variablen anhand eines Beispiels

Beziehungsvariablen 1. Ordnung: Kernstück jeder Supervision ist die supervisorische Beziehung mit ihren Variablen. Die Beziehungsvariablen sind in der Mitte der Grafik zu finden.

Personale Variablen 1. Ordnung: Im abgebildeten Beispiel beeinflussen Supervisor (SR) und Supervisandin (SV) mit ihren jeweiligen personalen Variablen die Supervisionsbeziehung und das Gelingen des Supervisionsprozess.

Beziehungsvariablen 2. Ordnung: Supervisor und Supervisandin sind über vielerlei Beziehungen und Verknüpfungen mit ihren jeweiligen beruflichen (und nichtberufliche) Kontexten verbunden. Die Variablen dieser Beziehungen beeinflussen geplant und ungeplant den Supervisionsprozess. Deshalb nenne ich sie Beziehungsvariablen 2. Ordnung.

Personale und systemische Variablen 2. Ordnung: Das jeweilige berufliche Feld des Supervisors und der Supervisandin wird von beruflichen (und nichtberuflichen) Organisationen, Gruppen und Individuen geprägt. Die Variablen dieser personalen und systemischen Faktoren beeinflussen geplant und ungeplant den Supervisionsprozess. Deshalb nenne ich sie personale und systemische Variablen 2. Ordnung.

Weitere Kontext-Variablen: Neben den personalen und systemischen Variablen 2. Ordnung gibt es weitere Kontext-Variablen, die geplant und ungeplant den Supervisionsprozess beeinflussen. Es sind das z.B. politische, wirtschaftliche, kulturelle, religiöse und globale Einflüsse, sowie gesellschaftliche Trends, Tabus und Themen, die den Supervisionsprozess mitprägen.

 

Weitere Kontext-Variablen

 

 

 

 

 

 

 

Kirche als Berufsfeld

des Supervisors

Heim als Arbeitsort

der Supervisandin

 

 

 

 

 

 

Supervisorin des Supervisors

Heimbewohner als Klientel

der Supervisandin

 

 

 

 

 

 

Netzwerk des Supervisors

(z.B. Intervisionsgruppe)

Team in dem die

Supervisandin arbeitet